160.000 Enten wegen Vogelgrippe-Verdacht getötet

Nachdem seit letztem Jahr zwischenzeitlich weitgehend Ruhe um das Thema "Vogelgrippe" eingekehrt ist, tauchen in den letzten Wochen wieder vereinzelte Fälle des gefährlichen H5N1-Virus in Deutschland auf. So beispielsweise auch wieder am vergangenen Wochenende in einem Geflügelzuchtbetrieb im bayrischen Erlangen. Nachdem bei etwa 400 Enten des Betriebs das ansteckende Virus festgestellt wurde, ordnete das zuständige Landratsamt an, dass alle 160.000 Enten des Hofes getötet werden müssen.

Damit handelt es sich um die größte Keulungsaktion in Deutschland. Eine Gefahr für die Verbraucher besteht laut dem Landratsamt für Verbraucherschutz allerdings nicht. Dementsprechend gibt es auch keine Rückholaktion; allerdings hat man den Verkauf des Fleisches, welches ab dem 31. Juli 2007 von dem Betrieb geliefert wurde, eingestellt.

Das Vogelgrippe-Virus kann theoretisch auch für den Menschen gefährlich werden. Dies ist in der Praxis hingegen als sehr unwahrscheinlich anzusehen, da das Virus bei der Erwärmung auf über 70 °C abstirbt. Es besteht für Konsumenten also keinesfalls Grund zur Panik, da darüberhinaus verseuchtes Fleisch vermutlich gar nicht in den Handel gelangt ist.


Eingetragen: 27.08.2007

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