Kaffee wirklich entwässernd?

Kaffee gehört neben Bier sicherlich unumstritten zu einem der Lieblingsgetränke der Deutschen. Eindrucksvoll wird dies von den folgenden statistischen Zahlen: Demnach verbraucht jeder Deutsche etwa 6,7 kg Kaffee im Jahr, was circa 160 Litern oder einen täglichen Verbrauch von vier Tassen entspricht. Und dabei entspricht dies noch nicht einmal den Rekordwerten. Diesen halten zur Zeit die Finnen mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 11,5 kg Kaffee!

Nun gibt es in der Bevölkerung schon seit langem die Meinung, dass Kaffee entwässernd wirkt und somit auch nicht bei der Flüssigkeitsaufnahme mitgezählt werden sollte. Unterstützt wurde - und wird teilweise auch noch - diese Meinung von Teilen der Presse und selbst einigen Ärzten. Dass dies zumindest nicht in dieser Form stimmt zeigen neue wissenschaftliche Studien. Demnach lässt sich der flüssigkeitsentziehende Effekt bei regelmäßigen Kaffetrinken (bzw. Trinken von koffeinhaltigen Getränken) nicht mehr nachweisen. Auftreten wird dies vornehmlich lediglich bei Personen, die nur selten koffeinhaltige Getränke (Kaffee) zu sich nehmen. Mit häufigeren Genuss von diesen wird man hingegen "immun" gegen die wasserentziehende Wirkung des Koffeins.

Damit lässt sich auch gleich klären, warum in einigen Restaurants zum bestellten Kaffee ein Glas Wasser gereicht wird. Dies dient nämlich nicht zur Regulierung des Wasserhaushaltes, wie von vielen angenommen. Sondern lediglich als eine Art "neutrales Element", welches dazu dient den Geschmack des Kaffees in vollem Maße zu genießen.


Eingetragen: 21.08.2007

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