Die Geschichte der Düfte und Parfüms reicht weit in die Vergangenheit zurück. Schon im alten Ägypten wurden den Göttern Duftstoffe als Opfergabe dargeboten.
Für die Körper- und Haarpflege wurden duftende Öle und Salben verwendet, um der Haut Elastizität und Wohlgeruch zu schenken.
Bis heute hat sich die Faszination der Düfte und Parfüms erhalten und unsere Nase kann etwa 10.000 verschiedene Düfte unterscheiden.
Parfüms erhalten ihre persönliche Note vom Träger selbst, da sich der Duft auf jeder Haut anders entfaltet. Dies macht jedes Parfüm einzigartig.
Parfüm enthält die höchste Konzentration an aromatischen Duftölen.
Eau de Parfüm, Eau de Toilette und Eau de Cologne enthalten einen geringeren Anteil.
Um die Intensität eines Parfüms lange zu erhalten, sollte es möglichst trocken, kühl und dunkel gelagert werden.
Die Grundbestandteile der Parfüms sind hauptsächlich Alkohol sowie natürliche und synthetische Stoffe. So entstehen je nach Zusammensetzung unterschiedliche Duftintensitäten und Duftwirkungen.
Die einzelnen Parfümbestandteile unterteilen sich in Duftnoten, die Kopfnote, Herznote und Basisnote.
Als erster Eindruck eines geöffneten Parfüms wird die Kopfnote wahrgenommen.
Diese verfliegt nach einigen Minuten, ist aber sehr wichtig für die Vermarktung, da sie als Erstes von einem potenziellen Käufer „gerochen“ wird und so die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen kann.
Die Herznote entfaltet sich dann, wenn die Kopfnote verklungen ist. Sie wird etwa 10 Minuten nach Auftragen des Parfüms registriert und verfliegt nach einiger Zeit wieder. Die Herznote eines Parfüms schafft einen harmonischen Übergang von der Kopfnote zur Basisnote.
Die Basisnote entwickelt sich erst längere Zeit nach dem Auftragen des Parfüms und ist besonders lange haltbar. Sie macht den individuellen Charakter eines Parfüms aus, da sie bei jedem Menschen anders ausfällt.
Für die Kunst der Parfümherstellung spielt die Komposition der einzelnen Duftnoten eine entscheidende Rolle.
Düfte und Parfüms kommen in der Parfümerie und Kosmetik vor. In der Kosmetik werden sie beispielsweise bei der Herstellung von Seifen oder Shampoos verwendet.
Ein weiteres Anwendungsgebiet von Duftstoffen findet sich bei Waschmitteln und Reinigungsmitteln.
Duftanwendungen in Wohnräumen, Hotelhallen, Konzertsälen oder in Warenhäusern sollen das Wohlbefinden des Menschen steigern.
So haben Düfte nicht nur die Aufgabe, gut zu riechen, sondern können gleichzeitig auch eine wohltuende Wirkung auf die Psyche des Menschen ausüben.
Hier bieten sich besonders Aromaöle an, die in Verbindung mit entspannenden Massagen eingesetzt werden. Dabei werden nicht nur Verspannungen gelöst, sondern die Sinnessorgane gleichzeitig mit aromatischen Ölen verwöhnt. Stress wird abgebaut und Körper und Seele können entspannen.
In der Kosmetik finden sich duftende Körperpuder, wohlriechende Körperöle oder blumige Badeöle. Bei den Badeölen ist Rosen-Badesalz der Klassiker.
Neue Duftkollektionen werden immer wieder von führenden Modelabels kreiert. Hier zählt nicht nur der Duft, sondern auch das Design. Die Düfte kommen leicht und frisch daher, provozierend und frech oder sinnlich und verführerisch.
So kann jeder aus der reichhaltigen Palette der Angebote seine Düfte und Parfüms auswählen.
In den eigenen vier Wänden können duftende Raumsprays und Duftkerzen für eine entspannte Stimmung sorgen und Stress und Hektik sind vergessen.
Düfte können Emotionen und Gefühle auslösen, wecken Erinnerungen und wirken inspirierend.
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