Die Entscheidung für eine Brille oder für Kontaktlinsen beruht häufig auf persönlichen Vorlieben.
Manche Menschen glauben, dass sie mit einer Brille schlecht aussehen oder möchten nicht sofort als fehlsichtig wahrgenommen werden und entscheiden sich somit für Kontaktlinsen.
Die Entscheidung für harte oder weiche Kontaktlinsen wird am besten gemeinsam mit einem Augenoptiker oder dem Augenarzt getroffen.
Andere wiederum empfinden das Einsetzen und Herausnehmen von Kontaktlinsen als unangenehm und können sich deshalb nicht vorstellen, welche zu tragen und bevorzugen deswegen die Brille.
Eine dritte Gruppe von Menschen benutzt je nach Situation Brille oder Kontaktlinsen. Tatsächlich ist der Besitz beider Sehhilfen und die situationsabhängige Verwendung einer davon eine kluge Entscheidung. Der einzige Nachteil hierbei ist, dass eine doppelte Geldausgabe erforderlich ist.
Diese fällt aber auch an, wenn neben der normalen Brille eine gesonderte, unzerbrechliche, Sportbrille angeschafft wird. Bei den meisten Sportarten sind Kontaktlinsen einer Brille gegenüber zu bevorzugen; Fußball- oder Handballspieler mit Brille sind sehr selten zu sehen.
Beim Fahrradfahren spricht für Kontaktlinsen, dass sie zumeist unzerbrechlich sind.
Empfohlen wid der Besitz einer Notfall-Brille ohnehin allen Kontaktlinsenträgern, da gesundheitliche Einschränkungen sehr leicht das Tragen der Linsen für kurze Zeit unmöglich machen können.
Modische Aspekte können durchaus auch für die Brille sprechen. Eine Vielzahl angebotener Fassungen gibt jedem die Möglichkeit, ein die eigene Persönlichkeit unterstreichendes Modell zu wählen.
Preislich sind Brillen in der Regel etwas günstiger als Kontaktlinsen. Für Linsen ist es zudem erforderlich, vergleichbar hochpreisiges Pflegematerial zu kaufen, während Brillen auch mit Wasser gereinigt werden können. Spezielle Reinigungsmittel werden auch hierfür empfohlen. Ihre Anwendung ist sinnvoll; jedoch sind sie deutlich preiswerter als Pflegemittel für Kontaktlinsen.
Aus medizinischen Gründen werden Kontaktlinsen bei sehr hohen Dioptrin-Werten bevorzugt, da sie eine wesentlich bessere Korrektur bewirken als eine Brille. Zudem tritt die Begrenzung des Sehumfeldes durch den Brillenrand nicht ein.
Die Pflege von Kontaktlinsen ist zeitaufwändiger als die Pflege einer Brille.
Zudem sind die Folgen nicht ausreichender Sorgfalt bei Reinigung und Pflege gravierender. Während eine schlecht geputzte Brille lediglich zu einer voübergehenden Verschlechterung der visuellen Wahrnehmung führt, können durch das Tragen unzureichend gereinigter Kontaktlinsen Bakterien und Mikroorganismen zu ernsthaften Beschädigungen des Auges führen.
Ein weiterer Nachteil bei Kontaktlinsen besteht darin, das sie während des Schlafes unbedingt in einer Lösung aufbewahrt werden müssen. Sie einfach irgendwo hinzulegen, hat gleich zwei Nachteile: Zum einen können sie Schaden erleiden, zum anderen sind sie wesentlich schlechter wieder auffindbar als eine Brille.
Fazit: Eine eindeutige Entscheidung für oder gegen eine Brille oder Kontaktlinsen kann nicht getroffen werden. Sie ist immer abhängig vom jeweiligen Menschen sowie der Situation, in welcher eine Sehhilfe getragen werden soll.
Langzeitwirkung von ca. 3 Wochen, fettet nicht
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apothekenpflichtiges Arzneimittel
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