Anwendung: Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
Bei Fieber
Bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion oder Anhalten der Symptome über mehr als drei Tage sollte der Arzt konsultiert werden.
Dosierung: 1 Tablette enthält 500 mg Paracetamol.
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene (Körpergewicht > 43 kg): 1 - 2 Tabletten entsprechend 500 - 1000 mg (Maximaldosis pro Tag: 8 Tabletten entsprechend 4000 mg)
Kinder von 11 - 12 Jahren (Körpergewicht 33 - 43 kg): 1 Tablette entsprechend 500 mg (Maximaldosis pro Tag: 4 Tabletten entsprechend 2000 mg)
teilbare Tabletten:
Kinder von 8 - 11 Jahren (Körpergewicht 26 - 32 kg): 1/2 Tablette entsprechend 250 mg (Maximaldosis pro Tag: 2 Tabletten entsprechend 1000 mg), im Ausnahmefall 3 Tabletten entsprechend 1500 mg mit einem Einnahmeabstand von min. 4 Stunden
Kinder von 4 - 8 Jahren (Körpergewicht 17 - 25 kg): 1/2 Tablette entsprechend 250 mg (Maximaldosis pro Tag: 2 Tabletten entsprechend 1000 mg)
Die Einnahme kann in Abständen von min. 6 Stunden wiederholt werden. Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten werden.
Art und Weise: Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.
Kontraanwendung: Das Arzneimittel darf nicht eingenommen/angewendet werden
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Paracetamol oder einem der sonstigen Bestandteile sind
wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden
Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung des Arzneinmittels erforderlich:
Nehmen Sie das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein
wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)
bei vorgeschädigter Niere
Nebenwirkungen: selten:
Anstieg der Lebertransaminasen
sehr selten:
Überempfindlichkeitsreaktionen von einfacher Hautrötung bis hin zu Urtikaria und anaphylaktischem Schock
Thrombozytopenie (verminderte Zahl der Blutplättchen)
Agranulozytose (verminderte Zahl der weißen Blutkörperchen)
bei prädisponierten Personen Bronchospasmus (Analgetika-Asthma)
Wechselwirkungen: Wechselwirkungen sind möglich mit
Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid
Schlafmitteln wie Phenobarbital
Mitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazpin
Mitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin)
anderen möglicherweise die Leber schädigende Arzneimitteln
Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin)
Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin)
Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon)
Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein.
Patientenhinweise: Paracetamol-haltige Arzneimittel sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden.
Schwangerschaft: Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
Paracetamol geht ins kindliche Blut über.
Aus Untersuchungen an zahlreichen Mutter-Kind-Paaren haben sich keine Hinweise auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Feten/Neugeborenen. Dennoch sollte Paracetamol während der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
Paracetamol sollte nicht über längere Zeit, in hoher Dosierung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da eine Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.
Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folge